Das Wohn- und Verwaltungsgebäude der ehemaligen „Königlichen Ziegelei am Werbelliner See“ zu Joachimsthal stammt aus den Jahren 1820 / 1870.

Es bestand aus zwei Gebäudeteilen und Nebengebäuden, dem repräsentativen älteren Hauptteil und einem komfortablen Wohnhausanbau mit ehemals drei großen Wohnungen für die Angestellten der Ziegelei, sowie den Nebengebäuden.

Ansicht um 1900

Nachdem die Ziegelei auf die andere Seite des Werbellinsees verlagert worden war, übernahm die Forstverwaltung der Schorfheide das Anwesen.
Der Gebäudekomplex wurde von nun an die „Försterburg“ genannt.
1933 wurde hier die Forschungsstätte „Deutsches Wild“ unter der Leitung des bekannten Tierfilmers und Wildbiologen Horst Siewert gegründet.

Seine Geschichte wurde von Christoph Hinkelmann in einem Buch unter dem Titel: Horst Siewert, Meisterfotograph, Tierfilmer und Wildbiologe, Märkischer Kunst- und Heimatverlag 1999, zusammengetragen.

Ansicht um 1900

Zu DDR-Zeiten wohnten Wald- und Forstarbeiterfamilien auf dem Gelände, einige Schuppen und Anbauten kamen zu der bisherigen Bebauung hinzu.
Auf die Schönheit und bewegende Geschichte des Anwesens wurde niemand aufmerksam.